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Die satzungsgemäße Aufgabe des DRK-Blutspendedienst NSTOB

Damit der DRK-Blutspendedienst NSTOB seine Aufgabe als Bindeglied zwischen Blutspendern und Patienten erfüllen kann, ist er darauf angewiesen, dass täglich rund 3.300 Menschen freiwillig zur Blutspende kommen.

Täglich verarbeitet der DRK-Blutspendedienst NSTOB in zwei hochmodernen Produktionsstätten (Springe und Dessau) das Spenderblut zu Blutpräparaten zum Zweck der Patientenversorgung. Das gespendete Blut wird im zentralen PCR-Labor in Springe auf übertragbare Infektionskrankheiten getestet, um die höchstmögliche Sicherheit für die Empfänger zu gewährleisten.

Zum Nachweis von Infektionserregern wird das sogenannte PCR-Verfahren angewandt (Polymerase Chain Reaction, deutsch: Polymerase-Ketten-Reaktion). Es handelt sich dabei um eine spezielle hochempfindliche Methode, mit deren Hilfe die Erbsubstanz z.B. von Viren im Reagenzgefäß vervielfältigt und quantifiziert wird. Infektiöse Blutspenden können dadurch identifiziert und anschließend eliminiert werden. Mit modernsten Analysegeräten und in speziellen Laborräumen unterziehen die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienst NSTOB jede Blutspende einer PCR-Testung. Auch kleinste Erregermengen können mithilfe dieser Methode spezifisch nachgewiesen werden. Innerhalb kürzester Zeit steht fest, ob ein Blutpräparat im Hinblick auf Viren „sicher“ ist und auch zur Rettung von Leben eingesetzt werden kann.

Tag für Tag sicherzustellen, dass die benötigten Blutpräparate exakt zum richtigen Zeitpunkt dort ankommen, wo sie auch gebraucht werden, das ist eine logistische Meisterleistung. 23 Verteilertouren täglich sorgen für die rasche Belieferung von über 330 medizinischen Einrichtungen mit Blutpräparaten. Die 35 Einsatztransporter des DRK-Blutspendedienst NSTOB sind mit leistungsfähigen Klimatisierungssystemen ausgestattet, die den einwandfreien Zustand der hochempfindlichen und nur limitiert haltbaren Blutpräparate gewährleisten.

Am 26. Oktober 1955 wurde das Unternehmen gegründet, die praktische Arbeit wurde 1956 mit 15 Mitarbeitern aufgenommen. Mit mittlerweile rund 850 Mitarbeitern an acht Standorten organisiert der DRK-Blutspendedienst NSTOB jährlich circa 12.000 Blutspendetermine. Als gemeinnütziges Unternehmen ist der DRK-Blutspendedienst NSTOB nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Allein die Kosten für das Personal, die Durchführung der mobilen Blutspendetermine, Laboruntersuchungen, Verarbeitung, Aufbereitung, Lagerung und Verteilung der Präparate müssen gedeckt sein. Diese Aufwendungen zur Herstellung von Blutpräparaten werden den belieferten medizinischen Einrichtungen in Form von Kostenvergütungen berechnet. Finanzbehörden und unabhängige Wirtschaftsprüfer stellen sicher, dass der DRK-Blutspendedienst NSTOB im Rahmen seiner gemeinnützigen Satzung tätig ist.