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Bevölkerung spendete trotz großer Hitze reichlich Blut

Die Lebensrettertour 2013 war ein voller Erfolg. Dank der fleißigen Blutspender in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen kam der DRK-Blutspendedienst dieses Mal ohne Engpass über die Sommerferienzeit.

Springe, 05. August 2013

Mit der Lebensrettertour 2013 hat das Rote Kreuz in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen auf die Notwendigkeit der Blutspende gerade in der Sommerzeit aufmerksam gemacht. Im Aktionszeitraum vom 01.07. bis 02.08. gab es 1.043 Chancen, Leben zu retten. Die beteiligten Organisationen gaben sich bei der Ausrichtung der Blutspendetermine viel Mühe und boten den Blutspendern vielerlei Aktionen. Vom Eiswagen bis zum Schlemmerbuffet gab es eine bunte Mischung, die bei den Spenderinnen und Spendern gut ankam und so für einen guten Besuch der Termine sorgte. Und das trotz teilweise tropischer Temperaturen. Im Aktionszeitraum rechnete der DRK-Blutspendedienst mit rund 68.500 Spendern, tatsächlich kamen aber 69.440 Spendewillige. „Ein für den Sommer hervorragendes Ergebnis“, lobte Thomas Bischoff, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienst NSTOB das Engagement aller Beteiligten. „Trotz des guten Ergebnisses der Lebensrettertour ist es jetzt aber wichtig, dass auch weiterhin kontinuierlich Blut gespendet wird. Denn nur dann kann die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen dauerhaft gewährleistet werden“, betont Bischoff.

Schon die Auftaktveranstaltungen in Nienhagen, Erfurt und Halberstadt waren gut besucht

Der Startschuss der Lebensrettertour fiel in Niedersachsen am 1. Juli mit der Auftaktveranstaltung in Nienhagen im Hagensaal in der Dorfstraße 41. Wolfgang Grube, Bürgermeister der Samtgemeinde Wathlingen und Schirmherr für die Auftaktveranstaltung sagte: „Dem Blutspendewesen wird allgemein viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Das spiegelt sich auch dadurch wider, dass nur rund 3,5% der Bevölkerung Blut spenden. Ich halte es deshalb für sehr wichtig, dass der DRK-Blutspendedienst NSTOB mit der Lebensrettertour 2013 die Notwendigkeit der Blutspende verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung ruft.

Der Startschuss für Thüringen erfolgte im Radisson Blu Hotel in Erfurt und für Sachsen-Anhalt im Franziskanerkloster Halberstadt. Schon bei den Auftaktveranstaltungen zeichnete sich mit 150 Spendewilligen in Nienhagen, 135 Spendewilligen in Erfurt und 178 Spendewilligen in Halberstadt ab, dass die Blutspendetermine sehr gut angenommen werden. Auch dank der Unterstützung auf politischer Ebene. Thüringens Ministerin für Gesundheit, Familie und Soziales, Heike Taubert sowie Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke waren vor Ort mit dabei und lobten das Engagement der Blutspender und der ehrenamtlichen Helfer.

Superman in der Innenstadt

Sinnbildlich dafür, dass jeder Teilnehmer der Lebensrettertour ein Held ist, war auch ein Superheld auf den Werbemitteln zur Lebensrettertour abgebildet. Das nahm Stephan Herrmann zum Anlass, beim letzten Termin der Tour, der in Papenburg stattfand, in sein Supermann-Kostüm zu schlüpfen, damit in der Papenburger Innenstadt zu flanieren und noch weitere Menschen zum Blutspenden zu animieren. Ein vorbildliches Engagement und ein gutes Beispiel, wie jeder, auch ganz ohne Superkräfte, zum Held werden kann.

Abschlussveranstaltung der Lebensrettertour in Papenburg

In Papenburg, wo unter der Schirmherrschaft von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters die Abschlussveranstaltung der Lebensrettertour stattfand, kamen auch bei 38 Grad Celsius 124 Spendewillige. Dr. Seiters würdigte in seiner Laudatio das ehrenamtliche und freiwillige Engagement in der Blutspende. „Das Deutsche Rote Kreuz steht für eine sichere Versorgung mit Blut und Blutpräparaten im Sinne des Transfusionsgesetzes. Die Blutspende ist eine Aufgabe der allgemeinen Daseinsvorsorge. Dafür stehen bundesweit sechs DRK-Blutspendedienste ein, die sich zuverlässig, logistisch und medizinisch auf höchstem Sicherheits- und Qualitätsniveau in einer einzigartigen Allianz mit Blutspenderinnen und Blutspendern sowie den ehrenamtlichen Rotkreuzhelferinnen und -helfern der Blutspende für das Gemeinwohl engagieren. So gelingt es gemeinschaftlich, die Versorgung mit sicheren Blutpräparaten in der Bundesrepublik Deutschland jederzeit sicherzustellen.“

Aufgrund der hervorragenden Resonanz wird die Lebensrettertour im nächsten Jahr vom 11.08.2014 bis 14.09.2014 fortgesetzt.